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Hochwasser 16. Juli 1965 in Westheim

 

Nach tagelangen Regenfällen waren in unserer Gegend Flüsse und Bäche stark angeschwollen. Der Pegelstand der Diemel war so hoch gestiegen, daß die Brücke an der Straße nach Helmighausen die Wassermassen kaum fassen konnte. Viele Keller in der Siedlung standen unter Wasser.

 

Schlimmer war es allerdings vom Dahlbach gekommen. Der Bach führte sehr viel Wasser. Als sich dann ein Wasserfaß, aus Richtung Oesdorf kommend, vor einer Brücke festsetzte, war es geschehen. Die Wassermassen konnten  ungehindert ins Dorf fliessen. Der Bahndamm hielt das Wasser zurück, so daß Hauptstrasse (B7), Belgradstrasse und alter Postweg teilweise bis zu zwei Meter unter Wasser standen. Der alte Feuergraben war der einzige Durchlass wo der Dahlbach in die Diemel fliessen konnte.

 

Bei den etwas tiefer liegenden Häuser stand das Wasser meterhoch in den Wohnräumen. Viele Tiere ertranken. Von der Kanzel in der Kirche rief der Herr Pastor am Sonntag alle Westheimer auf, den geschädigten Bürgern zu helfen. Viele Leute kamen. Bauunternehmer mit Radladern. Bauern mit Trecker und Wagen, andere mit Schaufeln. Einige Häuser waren nur noch zum Teil bewohnbar. (Siehe auch "Alte Bauernhöfe und Häuser in Westheim").

 

Der Zusammenhalt der Westheimer Bevölkerung war sehr groß.

Zur gleichen Zeit wurde in Westheim die Kanalisation gebaut. Die Arbeiten verzögerten sich durch das Hochwasser. Die Aufräumungsarbeiten zogen sich noch wochenlang hinaus. Nach Jahren wurde der Dahlgraben ab der B7 ausgebaut und verlegt. Jedoch an der Stelle wo das Wasser ins Dorf hereinbrach wurde leider nichts unternommen, sodaß eine Überschwemmung, wie damals, auch heute bei starken Regen  nicht ausgeschlossen ist.

 

Zur Information noch folgender Hinweis: Laut der Westheimer Chronik wird berichtet, daß am 10. Juni 1758 ein schwerer Donner und Hagel auf Westheim hernieder ging. Vielen Bauern ging für mehrere Jahre die Ernte verloren. Doch hierzu einen späterer Bericht, auch von den Namen der Westheimer Bauern, die man heute nicht mehr kennt.

 

Nun zu den Bildern:

 

Bild 1 "Hauptstr. ab rechts Molkerei" Foto von Herrn Kambach, damaliger Leiter der Poststelle Westheim. Aufgenommen vom Postamt Westheim.(Heute Bürohaus Alfons Jesper).

 

Bild 2  " Haus Gasthof Degenhardt" - Foto Ludger Dickmann. Aufgenommen von Textilhaus Jesper.

 

Bild 3 " Milchwagen vor der Molkerei", links das alte Haus von Engelhardt, heute Blumen Trachternach. Foto Josef Hülsmann.

 

Bild 4" Zeitzeuge Wolfgang Becker. Vor dem alten Gasthof "Wegener-Hülsmann" Es fuhr damals noch eine Kraftpost von Westheim über Meerhof nach Fürstenberg. An der Wand ist noch zu erkennen wie hoch das Wasser stand. Man rauchte noch "Juno". Foto Josef Hülsmann.

 

Wolfgang Becker

Ortsheimatpfleger

Westheim

 

Recht herzlich möchte ich mich bei  Herrn Jörg Erkel von der Firma HRT bedanken, welcher für mich unentgeldlich die Berichte einstellt.

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